Historiker zählen Mohammed zu den großen Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Mohammed selbst hat sich nicht von seinen Anfängen an als Stifter einer neuen Weltreligion verstanden. Dass der Islam dennoch dazu wurde, ist im hohen Maße sein Verdienst. Als Begründer des Islam hat er eine neue religiöse, politische und kulturelle Kraft geschaffen, die das Gesicht der Welt […]
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Mohammeds Geburtsort Mekka liegt etwa auf halber Höhe an der Westküste der Arabischen Halbinsel. Sie grenzte damals im Nordwesten an das Großreich der Byzantiner und im Nordosten an das persische Reich der Sassaniden. Der Südwesten stand unter christlichen Einfluss Abessiniens und des von diesem beherrschten Jemenitischen Reiches.
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Aus der Überlieferung weiß man, dass er sein Verhältnis zu Jesus einmal so formuliert hat: “In meinem Auftreten hat Gott die Bitte meines Vaters Abrahams erhört und die Gute Botschaft meines Bruders Jesus erfüllt.” Vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb “Isa” (Jesus) einer der häufigsten Männernamen der islamischen Welt ist.
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Das Bild, welches Christen sich von Mohammed gemacht haben, unterlag im Lauf der Geschichte starken Schwankungen. Im Mittelalter und lange darüber hinaus galt er als Antichrist und wurde vetreufelt, ohne dass die Christen genauere Kenntnis von ihm hatten. Seit man aber sein Leben erforscht hat, haben viele Christen ihre Meinung geändert und vermeiden Abwertungen Mohammeds.
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Mohammed ist nach Auffassung seiner Anhänger ein Mensch, dem keine göttliche Qualität zukommt. Er ist vor allem das Vorbild für alle Muslime und besitzt alle Tugenden, die ebenso die Muslime haben sollen.
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Es gibt etwa 900 Millionen Hinduisten, das sind etwa doppelt so viele wie Buddhisten und etwa halb so viele wie Christen. Damit ist der Hinduismus nach dem Christentum und dem Islam die drittgrößte Religionsgemeinschaft der Erde.
In Indien gehören etwas mehr als 80 Prozent der Bevölkerung zum hinduistischen Glauben. Seit der britischen Herrschaft in Indien ist hinduistisches […]
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Der Hinduismus kennt zwar einen Schöpfergott, aber keinen Weltenschöpfer wie im Christentum. Dafür existieren viele Götter nebeneinander, die jeden Bereich des Lebens beeinflussen.
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Der Name leitet sich von der iranischen Bezeichnung für den Fluss Indus her, ein Hinweis auf den Ursprung dieser Religion und die zentrale Bedeutung der Flüsse. Der Indus beherrscht den westlichen Teil Nordindiens.
Hinduismus ist eine alte Religion, nicht aber der Name Hindu. Die eigentlichen Namen sind sanaatana dharma (sanskrit:ewige disziplin), dass hier Disziplin und nicht […]
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Reinkarnation bedeutet so viel wie Wiedergeburt oder Seelenwanderung. Sie kommt in mehreren asiatischen Religionen vor.
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Heute leben weltweit etwa 400 Millionen Anhänger des Buddhismaus (zum Vergleich: Christen ca. 2 Milliarden), die meisten davon in Asien. Der Buddhismus findet aber heute auch in traditionell nicht-buddhistischen Ländern und Regionen, etwa in Europa, immer mehr Anerkennung. Das Ziel eines Buddhisten ist der Eingang in das Nirwana.
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