Was kennzeichnet alle religiösen Orden?

Sie sind seit ihrer Gründung in der Frühzeit des Christentums bis heute Vereinigungen von Männern (Mönchen) und Frauen (Nonnen), die ihr Leben ganz in den Dienst Gottes stellen und nach gemeinsamen Regeln, den Ordensregeln, leben. Diese Mönche und Nonnen geloben Armut, Keuschheit und Gehorsam. Meist leben sie in Klöstern und tragen Ordenskleidung. Der Benediktinerorden ist der bedeutendste und älteste katholische Orden. Im Mittelalter folgten dann als wichtigste die Zisterzienser, Prämonstratenser sowie die Franziskaner und Dominikaner. Da Armut seine besondere Lebensregel ist, heißt der Franziskanerorden auch Bettelorden. Im 16. Jahrhundert wurde der Jesuitenorden gegründet, der rasch große Bedeutung gewann.

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