Nicht im Original, denn bereits im frühen Buddhismus hatten mehrere Generationen von Schülern die vom Buddha begründete Tradition und Lehre weiterentwickelt und teilweise völlig neue Elemente hinzugefügt. Da die kanonischen Texte auch der frühen buddhistischen Schulrichtungen schon einen ungeheuer großen Umfang eingenommen haben, ist der Versuch einer Rekonstruktion der ursprünglichen Lehre des Buddha ein vergebliches […]
Lies den ganzen Beitrag...
Etwa bis zum 2. Jahrhundert v. Chr. kann man von einer relativen Einheit in den Grundzügen der buddhistischen Lehre ausgehen. Offensichtlich ging der Buddha wie seine Zeitgenossen von langen zyklischen Zeiten aus, in denen die Wesen vom Gesetz der Tatvergeltung (Karma) beherrscht werden und immer wieder neuen Wiedergeburten entgegensehe. Aber anders als diese leugnete er […]
Lies den ganzen Beitrag...
Unter dem so genannten Bodhi- oder Erleuchtungsbaum konzentrierte er sich darauf, die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind. Dabei durchlief er vier Stadien fortschreitender Einsicht und erlangte die Erleuchtung. Diese bestand in der Erkenntnis der Leidhaftigkeit allen Daseins, der Herkunft des Leidens, der Möglichkeit seiner Aufhebung und in dem Wissen um den Weg zur […]
Lies den ganzen Beitrag...
Im Buddhismus hatte sich bald ein fester Kanon der Lehren und der mit dem Leben des Stifters verwobenen Legenden herausgebildet. Buddha-Biografien wurden erst recht spät verfasst, so das Buddhacarita und der Lalitavistara, die beide etwa aus dem 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. stammen. Sie und einige Texte des Pali-Kanons berichten davon, dass Gautama der […]
Lies den ganzen Beitrag...
Siddharta wurde Schüler von zwei religiösen Lehrern und suchte die Erlösung durch extreme Askese zu finden. Schließlich aber erkannte er, dass alle Extreme nicht den Weg zur Erlösung weisen, sondern ein mittlerer Weg gefunden werden muss. Darauf folgte die mystische Erfahrung des Erwachens (bodhi) durch meditative Versenkung, die Siddharta zum Buddha, das heißt zum Erwachten […]
Lies den ganzen Beitrag...
Es gilt als sicher, dass Siddharta Gautama, der Mann, der Buddha wurde, als Sohn einer Adelsfamilie in der Republik Kapilavastu im Gebiet des heutigen Nepals aufwuchs. Seine Lebenszeit kann man mit einigem Recht in das 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr. datieren. Er gehörte der Familie der Gautama an, die wiederum dem Shakya-Klan angehörte. Dass […]
Lies den ganzen Beitrag...
Schoppenhauers Werk Die Welt als Wille und Vorstellung ist eindeutig eine europäische Version der buddhistischen Weltanschauung. Sie beeinflusste große Denker, Schriftsteller und Psychologen wie Nietzsche, Tomas Mann und Freud. Der Brite Edwin Arnold sprach sich bereits im 19. Jahrhundert gegen den Götterglauben und für den Buddhismus aus:
Quält nicht den Sinn mit frommer Pein!
Ihr Brüder, Schwestern, […]
Lies den ganzen Beitrag...
Der Buddhismus kennt keine Regel, der das Bekenntnis zu ihm verbietet. Dies würde dem Toleranzgebot widersprechen. Buddhistische Praktiken sind individualistisch, sie können jederzeit und überall, allein oder in Gruppen durchgeführt werden. Seinen wachsenden Zulauf verdankt er wohl teilweise dem Hauch von Exotik, der ihn umgibt, aber auch dem Umstand, dass er ohne jeden missionarischen Druck […]
Lies den ganzen Beitrag...
Ein namentlich nicht bekannter Engländer trat im Jahr 1900 in einen birmesischen Orden ein. Zwei Jahre später folgte ihm bereits der deutsche Violinist Anton Gueth. Er erhielt den Namen Nyanatiloka und gründete 1911 in Ceylon ein eigenes Kloster, das von vielen Europäern besucht wurde.
Lies den ganzen Beitrag...
Heute kann man im Westen ein verstärktes Interesse am Buddhismus feststellen. Die als trügerisch durchschauten Versprechungen einer materiellen, bunten, hektischen Warenwelt lassen vermehrt den Wunsch nach einem ruhigen Gegenpol entstehen. Ferner führte die Begegnung mit dem Buddhismus auf christlicher Seite schon im 19. Jahrhundert zu Zweifeln an der “allein selig machenden” eigenen Religion.
Lies den ganzen Beitrag...
Nächste Seite »
|
|
|