Es gelang Gandhi, die Briten zur Beendigung ihrer Kolonialherrschaft zu bewegen. Leider war das Land trotz seiner Bemühungen zwischen Hindus und Muslimen inzwischen heillos zerstritten. Am 15. August 1947 wurde daher nicht nur Indien unabhängig, sondern auch geteilt. Der muslimische Teil im Nordwesten nannte sich von nun an Pakistan. Die Trennung wurde von einem blutigen […]
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Gandhi wandte sich vor allen Dingen gegen soziale Hierarchien und die britische Kolonialherrschaft. Gewaltlosigkeit und bürgerlicher Ungehorsam waren sein oberstes Prinzip. Als Führer der Kongresspartei sorgte er dafür, dass britische Schulen und Waren boykottiert und britische Gerichtsurteile nicht anerkannt wurden. Er wurde mehrfach verhaftet und verbrachte einige Jahre im Gefängnis. Sein Beiname Mahatma bedeutet Große […]
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Mohandas Karamchad Gandhi (und nicht Ghandi) (1869 - 1948) wurde in Westindien als Angehöriger der Händlerkaste geboren. Er studierte in London und arbeitete später als Anwalt in Indien und Südafrika. Zur Politik kam er durch seine Begegnung mit dem südafrikanischen Apartheidsystem (Apartheid = Rassentrennung zwischen Weißen und Farbigen), unter dem auch die indischen Einwohner zu […]
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Mit der Industriellen Revolution, die im 18. Jahrhundert in England begann, veränderte sich das Leben in der ganzen Welt innerhalb weniger Jahrzehnte von Grund auf. Das facettenreiche Indien sah sich außerdem plötzlich von einer zentralisierten Kolonialmacht besetzt, deren technische Neuerungen zwar Staunen und Bewunderung auslösten, die in kultureller Hinsicht aber ein Schock war. Davon blieb […]
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Auch Frauen können Gurus werden, wobei die Kastenzugehörigkeit prinzipiell keine Rolle spielt. Dabei gilt die Einweihung durch einen weiblichen Guru sogar als achtmal wirksamer als die durch einen männlichen.
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Zwar kann man heute in jeder Buchhandlung Bücher über Tantrismus erwerben, doch erschließt sich diese Lehre nicht allein durch Lesen. Bis heute ist Tantra ein geheimnisumwobener Kult geblieben, in den man nur mithilfe eines Gurus eingeführt werden kann.
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Das Yantra ist ein ornamentales Bild mit geometrischen Mustern und Symbolen, das sozusagen als optische Projektionsfläche des akustischen Mantras dient und die Eigenschaften der angerufenen Gottheit vor das innere Auge rückt. Es entspricht dem Mandala im Buddhismus.
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Mantras sind Sprüche oder auch nur einzelne Silben, die die vier verschiedenen Meditationsziele ausdrücken: Gerechtigkeit, Wohlstand, Erfüllung der (auch sexuellen) Wünsche und letztlich Erlösung. Die Wortbedeutung der Mantras ist nebensächlich, entscheidend ist vielmehr der Klang, der durch die ständigen Wiederhloungen entsteht, denn im Klang beziehungsweise im Urton liegt das Geheimnis der ganzen Welt.
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Der Geschlechtsakt wird im Tantrisums als heilig betrachtet, steht er doch für die Vereinigung des männlichen und weiblichen Prinzips und damit für die Einheit des Kosmos. Erotische Praktiken machen jedoch nur einen kleinen Teil der magischen Rituale aus und haben nichts Lüsternes an sich.
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Das Hervorheben der Bedeutung weiblichen Einflusses führt schon weit vor der Zeitenwende zur Ausprägung dieser hinduistischen Strömung. Tantra bedeutet Gewebe und verweist darauf, dass der Kosmos aus den Fäden der Männlichkeit und Weiblichkeit gewoben ist.
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