Die Klagemauer ist in Jerusalem der Ort der Klage über die Zerstörung des so genannten zweiten Tempels im Jahr 70 n. Chr. und Stätte des Gottesdienstes und des Gebetes. In den Fugen der Klagemauer stecken viele zusammengerollte Zettel mit Gebeten und Bitten der Gläubigen.
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Erst 1967 wurde die Stadt im Osten der Stadt für die Israelis wieder zugänglich und Jerusalem Hauptstadt des Staates. Das ist für die Muslime aber ebenso unannehmbar wie zuvor die arabische Kontrolle Ostjerusalems für die Juden.
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Im Unabhängigkeitskrieg 1948/1949 war es den Israelis nur gelungen, den Westen Jerusalems zu erobern. Die Stadt wurde danach so geteilt, dass die heiligen christlichen und jüdischen Stätten in jordanischer Hand blieben. Die Heimstätte in Palästina kann aus jüdischer Sicht allerdings nicht vollendet sein ohne Zion, den Berg, auf dem der Tempel stand und wo die […]
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Wie Rabin war auch der ägyptische Ministerpräsident Sadat zuerst auf mitlitärischem Gebiet erfolgreich, widmete sich aber dann ganz der Sache des Friedens. Er erhielt wie Rabin für seinen mutigen Einsatz den Friedensnobelpreis, er wurde wie Rabin von Fanatikern aus den eigenen Reihen ermordet.
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Der Hass zwischen Israelis und Palästinensern sitzt nicht nur wegen der Ermordung Rabins sehr tief. Umso wichtiger ist das Engagement der Religionsführer und Politiker, damit endlich Hass, Gewalt und Vergeltung beendet werden.
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Die Ermordung Rabins hatte zur Folge, dass in Israel eine Regierung ans Ruder kam, die die Gefühle der Palästinenser ständig verletzt. Beide Seiten tragen die Verantwortung dafür, dass Versöhnung immer noch keine Chance hat und der Hass weiter um sich greift.
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Ein erster großer Schritt zum Frieden erfolgte 1993, als man sich im Prinzip auf palästinensische Selbstverwaltung einigte. Der so eingeleitete Friedensprozess erlitt jedoch einen schweren Rückschlag, als der Initiator des Vertrages, der israelische Ministerpräsident und Nobelpreisträger Jitzchak Rabin, im November 1995 von einem fanatischen Landsmann ermordet wurde.
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Die Lage der Palästinenser spaltet die israelische Gesellschaft in zwei Gruppen. Die eine Gruppe strebt “Land für Frieden” an; sie möchte also den Palästinensern einen eigenen Staat gewähren gegen Friedensgarantien durch die Palästinenser und den Großmächten. Ebenso gibt es aber Fanatiker, die auch vor Morden nicht zurückschrecken, um genau diesen Plan “Land für Frieden” zu […]
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Mit dem Ausdruck “Intifada“, der aus dem Arabischen stammt und die Bedeutung von “Erhebung” hat, wird der Aufstand der palästinensischen Araber im Gazastreifen und im Westjordanland (West Bank) gegen die israelische Besatzungsmacht bezeichnet. Dieser Aufstand begann 1987 und hat sich in den letzten Jahren durch Selbstmordattentate drastisch verschärft.
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Kaum ein israelischer Politiker hatte sich weltweit ein so hohes Ansehen erworben wie Teddy Kollek, der von 1965-1993 Bürgermeister von Jerusalem war. Während dieser 28 Jahre hat er sich immer wieder zum Mittler zwischen der jüdischen, arabischen und christlichen Bevölkerung Jerusalems, zum Fürsprecher der Versöhnung gemacht.
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