Was sind die Uphanishaden?

Auf den Uphanishaden (= Schrifttum über die Erlösung des Menschen) basiert die indische Philosophie, die schon im 7. Jahrhundert vor Christus die damalige Religion von Grund auf veränderte. Die von den Brahmanen durchgeführten Riten waren so unübersichtlich und kompliziert geworden, dass sie für die Gläubigen ihren Sinn verloren. Ihre Fragen zum Wesen von Mensch und Welt führten die Gläubigen zum Buddhismus und zu verschiedenen Heilslehren. Mithilfe der Uphanishaden gelang es schließlich, Zweifel zu zerstreuen und Antworten zu geben. Die angeblich 108 Texte (tatsächlich sind es viel mehr, aber 108 ist eine heilige Zahl) bilden das Ende der Veden und markieren gleichzeitig den Beginn des Hinduismus.

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