Was sind Mudras?

Mudras erfreuen sich inzwischen auch in Europa großer Beliebtheit. Es handelt sich um eine Art Finger-Yoga. Buddha lehrte mehrere Fingerhaltungen, die von ritueller Bedeutung sind. Diese werden Mudras genannt.

Solche Mudras (Gesten) werden heutzutage vor allem mit der hinduistischen und buddhistischen (im letzten Fall insbesondere im esoterischen Buddhismus) Praxis in Verbindung gebracht und sind auch bei vielen Darstellungen von Buddhas, Bodhisattvas oder hinduistischen Gottheiten zu finden. Einerseits dienen sie der Darstellung einer religiösen Symbolik, andererseits haben sie auch eine ganz konkrete Funktion – etwa als Teil einer Reinigungshandlung, um zum Beispiel Wohnräume spirituell zu reinigen. Besonders im Tantrismus werden die Mudras komplexer und zahlreicher.

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