Was steht im zweiten Korb?

Die Mönche liefern das Stichwort für das Sangha-Recht. Breit geht Buddha hier im ersten Teil auf die Alltagspraxis und auf die 227 Vergehen ein, mit denen die Ordensleute gegen die Regeln verstoßen würden: Sie betreffen den Umgang mit Nichtgeweihten, Speisevorschriften, Verhalten im Krieg, Verbot von Rauschmitteln, Kleidervorschriften, korrekte Wiedergabe der Lehre, Almosengeben und -nehmen, Umgangsformen, Schlichtung von Konflikten usw. Mord, Diebstahl oder Unzucht haben den sofortigen Ausschluss aus dem Orden zur Folge. Sehr häufig geht es auch um sexuelle Fragen. Ein Mönch darf eine Frau überhaupt nicht berühren, schon ein Händedruck gilt nach buddhistischer Lehre als bußpflichtiges Vergehen.

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