Welche Ereignisse machten die Kirche am Ende des Mittelalters unglaubwürdig?

Der Vertrauensverlust, den die Kirche erlitt, lässt sich mit diesem Bild veranschaulichen: Man predigte Wasser, trank aber reichlich Wein. Jesu Lehre der Nächstenliebe war mehr und mehr durch die Kirchenführer in ein grobes Missverhältnis geraten. Die Kirche hatte sich von der Nachfolge Christi – ausgenommen Mönchsorden wie die der Franziskaner und Dominikaner – weitgehend verabschiedet und war zu einer Papstkirche der Prachtentfaltung und Machtgier geworden. Um die „Kasse“ gefüllt zu halten, wurde vor allem mit dem Ablass großer Missbrauch getrieben.

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