Wo ist der Buddhismus entstanden?

Die Ursprungsversion des Buddhismus liegt im Himalaja, ungefähr in der Grenregion zwischen Nordost-Indien, Nepal und Bhutan.

Der Buddhismus entwickelte sich ursprünglich auf dem indischen Subkontinent, wo Siddhartha Gautama (Sanskrit m., Pali: Siddhattha Gotama, 563 v. Chr. bis vermutlich 483 v. Chr.) als Prinz im lokalen Adelsgeschlecht der Shakya in Lumbini, im nordindischen Fürstentum Kapilavastu, zur Welt kam. Im Alter von 35 Jahren erlangte er nach der Lehre des Buddhismus Bodhi („Erleuchtung“, „Erwachen“) und wurde in der Folge als Buddha (Erwachter, Erleuchteter) bezeichnet.

Wenig später hielt er in Isipatana, dem heutigen Sarnath, seine erste Lehrrede. Damit brachte er das Dharma, die buddhistische Lehre, in die Welt und setzte das „Rad der Lehre“ (Dharmachakra) in Bewegung. Er lehrte bis zum Alter von 80 Jahren, bis bei ihm Parinirvana, das endgültige Nirvana (Verwehen), eintrat.

Sarnath ist ein Ort im Bundesstaat Uttar Pradesh in Indien. Er liegt 10 km nördlich von Varanasi. Nachdem Buddha in Bodhgaya 560 vor Christus seine Erleuchtung erlangte, predigte er in Sarnath zum ersten Mal die sogenannten Vier Edlen Wahrheiten (diese enthalten den achtfachen Pfad zum Nirvana) und begründete damit den Buddhismus.

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