Heimat der Juden wurde schon früh Kanaan. Das ist ein schmales Durchgangsland im Schnittpunkt zwischen dem Mittelmeer im Westen und der syrisch-arabischen Wüste im Osten. Im Süden war die Großmacht Ägypten und im Norden die Gegenmacht Mesopotamien beheimatet.
Kanaan (ägyptisch k3nˁnˁ, assyrisch kinaḫi, babylonisch kananu, arabisch کنعان, hebräisch כÖÖנÖעÖן, griechisch Χανααν) ist ein antiker Name für das Gebiet im vorderen Orient, das allgemeiner mit West-Palästina (Heiliges Land, Eretz Israel = Land des Israelischen Volkes) bezeichnet wird. Nach dem Bericht der Genesis (Kapitel 12ff) in der Tora, bezeichnet es das Abraham und seinen Nachkommen versprochene Land (Gelobtes Land). Die nichtisraelitischen Einwohner der kanaanäischen Stadtstaaten bezeichnet man als Kanaaniter.
Der Name Kanaan wurde spätestens in der Zeit römischer Besatzung ungebräuchlich. Damals setzte die römische Besatzungsmacht die propagandistische Bezeichnung Syria durch.
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