Welchen Anspruch erhob Jesus Christus?

Jesus Christus erhob den Anspruch, der Retter und Heilsbringer zu sein, den Gott im Alten Testament verheißen hatte. Deshalb übernahm die christliche Kirche das Alte Testament als Heilige Schrift.

Ob die historische Person Jesus sich tatsächlich für den Erlöser, den Messias hielt ist heute heftig umstritten. Im neuen Testament findet sich jedoch bei allen Autoren diese Bezeichnung.

Jesus Christus ist eine der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geschichte. Als Messias und Sohn Gottes ist er eine zentrale Gestalt des Christentums. Doch welchen Anspruch erhob Jesus Christus für sich und seine Nachfolger?

Jesus Christus als Messias

Jesus Christus bezeichnete sich selbst als Messias, was übersetzt „der Gesalbte“ oder „der Gesandte“ bedeutet. Im Alten Testament war die Vorstellung vom Messias als dem von Gott Gesandten, der Israel erlösen und führen sollte, weit verbreitet.

Jesus erfüllte viele der prophetischen Schriften, die einen kommenden Messias vorhersagten, wie seine Geburt in Bethlehem, seine Wundertaten und seine Kreuzigung. Viele seiner Anhänger sahen in ihm den erwarteten Messias und folgten ihm.

Jesus Christus als Sohn Gottes

Jesus bezeichnete sich auch als Sohn Gottes und lehrte, dass er eine enge Beziehung zu Gott habe. In Johannes 10,30 sagte er: „Ich und der Vater sind eins“. Diese Aussage wurde von den jüdischen Führern als Gotteslästerung angesehen und führte zu seiner Kreuzigung.

Diese Bezeichnung als Sohn Gottes betonte nicht nur Jesu enge Beziehung zu Gott, sondern auch seine Überlegenheit über alle anderen religiösen Führer und Lehrer. Sie zeigte auch seine Göttlichkeit und seine Autorität als religiöser Lehrer.

Jesus Christus als Erlöser

Jesus verstand sich auch als Erlöser, der die Menschen von ihren Sünden und vom Tod erlösen kann. In Johannes 3,16 sagte er: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.

Jesus lehrte, dass durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung die Sünden der Menschen vergeben werden und sie ein neues Leben mit Gott führen können. Diese Lehre ist der Kern des Christentums und wird „Erlösung“ genannt.

Fazit

Jesus Christus beanspruchte für sich, der Messias, der Sohn Gottes und der Erlöser zu sein. Als Messias verstand er sich als der von Gott gesandte Retter Israels und erfüllte viele prophetische Schriften. Als Sohn Gottes betonte er seine enge Beziehung zu Gott und seine Überlegenheit gegenüber anderen religiösen Führern und Lehrern. Als Erlöser lehrte er, dass durch seinen Tod und seine Auferstehung die Sünden der Menschen vergeben werden und sie ein neues Leben mit Gott führen können.

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