Wie sieht das hinduistische Weltbild aus?

In den Puranas wird die Welt als runde Erdscheibe mit dem Berg Meru in der Mitte beschrieben. Auf der Scheibe wohnen Menschen, Tiere und Pflanzen. Darüber erheben sich übereinander mehrere Oberwelten, in denen die Götter, Geister und die Erlösten wohnen, die nicht mehr wiedergeboren werden. Unter der Oberfläche liegen die Unterwelten. Hier hausen Dämonen, Schlangengeister und Höllenwesen. Außerdem müssen hier Missetäter für ihre Sünden büßen.

Die hinduistische Weltanschauung ist, dass das Universum zyklisch ist und dass es ein Gleichgewicht zwischen den gegensätzlichen Kräften von Gut und Böse gibt. Hindus glauben an Reinkarnation, was bedeutet, dass Menschen nach ihrem Tod in einem anderen Leben wiedergeboren werden. Dieser Reinkarnationszyklus dauert an, bis eine Person Moksha oder Befreiung aus dem Kreislauf von Leben und Tod erreicht.

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